Island für Anfänger

Wir sind da!

Die erste Tat nach der Ankunft am Flughafen Keflavik ist der Kauf einer isländischen SIM-Karte. Die zweite Tat nach der Ankunft folgt sogleich: Es ist der verzweifelte Versuch, die isländischen Anweisungen zu befolgen, um die SIM-Karte aufzuladen. Eine sonderbare Sprache, die wir ohne Hilfe von Dritten wohl niemals knacken können.

Gefühlte 3 Jahre später – der erste Anruf: „Autovermietung – ihr könnt uns jetzt bitte abholen.“ Gefühlte 4 Jahre später: Wir werden abgeholt und zum etwas entfernten Außenposten des Vermieters gebracht.

And the winner is: Ein Toyota Yaris! 10 Jahre alt, 0 PS, hier und da eine Schramme, und ein leerer Tank. Wider Erwarten schaffen wir es zur nächsten Tankstelle, und dann geht es endlich los:

„Auf nach Grindavik!“

Die kleine Hafenstadt liegt 45 Minuten entfernt, inmitten einer kargen Mondlandschaft und in perfekter Ausgangslage für unsere 14-tägige Rundreise.

Pfützige Schotterstraße Island - (c) buchwerkstatt.com

Grindavik – unser Ankunftsschreck

„Hier links und dann kommt es irgendwo rechts! Es ist ein gelbes Haus.“

„Ich seh kein gelbes Haus.“

„Doch, das da hinten ist es bestimmt.“

„Das da? Nein. Das sah doch auf dem Foto ganz anders aus!“

Von der Hauptstraße geht eine dunkle Schotterstraße ab. Am Ende steht ein vergilbtes Haus. „Das ist es“, sage ich voller Zuversicht und biege ab, während mein Mann inständig zu hoffen scheint, dass das nicht stimmt.

Und dann stehen wir da. Keine Menschen – keine Hausnummer – kein Schild, auf dem der Name unserer heutigen Unterkunft zu finden wäre.

„Das ist es niemals!“

Im leicht heruntergekommenen Anbau zeichnen sich düstere Gestalten ab.

Wir klopfen.

Sie gucken uns griesgrämig an.

Wir klopfen noch mal.

Sie gucken uns immer noch griesgrämig an.

Würden wir einen Horrorfilm drehen wollen – da wären einige Darsteller dabei!

Wir schlucken – machen selbstsicher die Tür auf und fragen nach, ob wir hier richtig sind. Nach einem kurzen Moment von Sprachbarriere springt aus dem hinteren Teil ein großer Mann hervor, lächelt uns an und sagt leider:

„Yes, yes! It’s here!“

(„SUPER!“)

Der wirklich freundliche Hausherr zeigt uns unser Zimmer, das sich, wie wir befürchtet haben, in dem etwas wackeligen Anbau befindet und nicht im eigentlichen Haus. Wir bekommen das Zimmer 2000 Kronen günstiger, denn es ist noch außerhalb der eigentlichen Saison.

„Irgendwie sieht‘s ja nicht so aus, wie auf der Website … Oh wie nett. Ein gebrauchtes Pflaster auf dem Boden“ – die Hoteltester-Sendungen aus dem Fernsehen gehen uns durch den Kopf …

Wenn man schläft, vergeht die Zeit bekanntlich schneller.

„Wir fahren morgen einfach ganz früh los; das geht schon irgendwie.“

„Es riecht nach Fisch.“

„Wir sind ja auch in einem Fischerdorf!“

„Am besten, wir fahren morgen wirklich ganz früh los!“

 

Grindavik – Kleifvatn – Reykjavik – Borgarnes

Zum Frühstück gibt es – einen Kühlschrank voll mit Sachen, von denen wir nicht wissen, ob sie den Griesgrämigen gehören. Wir essen also nur wenig und machen uns auf den Weg. Es ist diesig, die Wolken hängen zum Greifen nah, bald verlassen wir die befestigte Straße.

Unser erster Halt ist das Schwefelgebiet Krysuvik Seltun. Es ist windig, fängt gerade an zu nieseln und sehen tut man irgendwie nicht so viel. Aber egal. Voller Elan steigen wir aus. Der süße Duft von faulen Eiern füllt unsere Atemwege. Mein Mann erinnert sich mit Schrecken an das Schwefelgebiet in Neapel. Ich renne los, in den Schlund des Schwefelgeruchs hinein und bin begeistert! Stinkt zwar, aber es ist trotzdem wahnsinnig aufregend! Und einen Archäologen haut jawohl mal eh nichts um!

Die Fahrt geht weiter, immer weiter – und dann sind wir endlich da. In der Hauptstadt, mit ihren vielen bunten Häusern, dem tosenden Meer direkt vor der Tür, einem – wie wir finden – nicht so hübschen Wahrzeichen, dafür aber einem fantastischen Nationalmuseum, in dem wir abtauchen, weil es draußen wahnsinnig windig ist.

Die Nacht wollen wir in Borgarnes verbringen. Wir verabschieden uns also am Nachmittag von dieser wirklich gemütlichen Klein-Hauptstadt und fahren weiter. Plötzlich haben wir einen kostenpflichtigen Tunnel vor der Nase und entscheiden uns spontan für einen außerplanmäßigen Umweg um den Fjord herum. Eine gute Entscheidung. An der Spitze des Fjords treffen wir auf unseren ersten isländischen Wasserfall – klein und schick sieht er aus, was aber täuscht: Wir stehen vor einem Nachläufer des Glymur, des größten Wasserfalls auf Island!

Nur das Wetter hätte besser sein können.

Nach einem wirklich langen Tag kommen wir endlich in Borgarnes an, und werden vom Schicksal mit einem traumhaft schönen B&B überrascht, das uns einerseits erleichtert, andererseits aber Sorgen macht. Denn wir fragen uns, ob es übernachtungstechnisch von hier aus überhaupt noch besser werden kann. Aber erst mal sind wir zwei Nächte hier!

 

Schnuffelberg – Wir kommen!

Wir geben es gleich zu: Es gibt gar keinen Schnuffelberg! Aber „Snæfellsjökull auf der Halbinsel Snæfellsnes“ auszusprechen, das ist schon eine Kunst für sich … Bekannt ist der Berg trotzdem, denn durch ihn erreicht man den Mittelpunkt der Erde. (Das behauptet Jules Verne zumindest.)

Wir machen uns auf, zur Erkundungstour durch die Snæfellsnes, immer an der Küste entlang, durch den Nationalpark Snæfellsjökull, und leider ohne den Schnuffelberg hinter den Wolken zu sehen!

Am Tag darauf geht es weiter gen Norden. Unser Ziel ist Akureyri – die Hauptstadt des Nordens. Gesprochen: A-q-v-ä-ä-h-i-r-i-h (oder irgendwie so ähnlich …) Es ist eine der längsten Strecken auf unserer Reise. Einsame Straßen und ein sich langsam aufklärender Himmel.

„JIPPIII!“

Museumshof Glaumbær - (c) kuddl-24@istockphoto

Unterwegs machen wir auf halber Strecke einen Zwischenstopp bei den Hobbits. Glaumbær ist eines der wenigen noch erhaltenen Torfgehöfte seiner Art, und sieht mit seinen kleinen Türchen und inmitten einer saftig grünen Landschaft wirklich fast wie eine Hobbitbehausung aus.

Am Abend erreichen wir das Apartment – völlig erschöpft, hungrig, und die Klospülung läuft und läuft … bis wir auf die Idee kommen, den Not-Hahn zu suchen und das Wasser abzudrehen.

 

Myvatn: Der Mückensee

Auf dem Weg ins Myvatn-Gebiet halten wir am Godafoss – dem „Fluss der Götter“. Angeblich hat hier ein zum Christentum konvertierter Häuptling im Jahr 1000 die alten Götterbilder und Idole in den Wasserfall geworfen.

Und dann sind wir da: Das Myvatn-Gebiet verzaubert uns beim ersten Anblick! Gleich vor unserer Farmunterkunft liegt der traumhaft blaue See, und wenige Schritte hinter uns beginnt eine graue Kraterlandschaft. Ganz klar, warum die Astronauten der NASA auf Island rainieren … Die Sonne geht unter und wir freuen uns auf den nächsten Tag!

 

Einmal zur Hölle – und zurück ins Paradies

Heute führt die Reise um den Myvatn nach Husavik und dann über die Straße 864 an den vielen Wasserfällen vorbei. Der Tag begrüßt uns mit wundervollstem Sonnenschein.

Der erste Halt: Die Lavalandschaft Dimmuborgir – Trockenheit, Wärme, Staub, und Mythen von Trollen und anderen zauberhaften Wesen.

Der zweite Halt: Die Pseudokrater von Skutustadir – eine atemberaubende Gegend!

Der dritte Halt: Husavik – die Walhauptstadt.

„Ob wir wohl jemals wieder so guten Fisch essen werden?“

Ein Blau, schöner als in der Karibik begleitet uns auf unserem Weg entlang der Küste.

Unser vierter Halt: Asbyrgi – die Burg der Götter. Eine gigantische Felsenschlucht in Hufeisenform, mit einer Akustik wie im Amphitheater! Der Name ist aus der nordischen Mythologie abgeleitet, und die Schlucht soll durch die Berührung eines der Hufe Sleipnirs – des 8-beinigen Pferdes Odins – entstanden sein.

 

Die 864! Lauft weg, solange ihr noch könnt!

„Wie schlimm kann eine Schotterstraße schon sein? Und mit wie viel km/h kann einem so ein Isländer schon entgegenkommen, in seinem Monsterjeep?“

Ewige Weiten!

Absolute Dürre!

Ein grauer Stein, zwei graue Steine, Milliarden graue Steine, und am Horizont:

Noch mehr graue Steine!

„Hier soll Wasser zu finden sein?“

„Sind wir vielleicht fälschlicherweise auf die Hochlandpiste gefahren?“

Die Schlaglöcher werden größer! Riesige Staubwolken in der Ferne warnen uns bereits vor:

„Da kommt ein irrer Isländer angebrettert!“

Der Monsterjeep erscheint aus seiner Staubwolke wie ein Reiter des Todes. Wir schreien, machen dicke Backen, kneifen die Augen zu – ein isländisches Sprichwort muss besagen:

„Warum am Rand fahren, wenn man das auch in der Mitte der Straße tun kann?“

„Wir leben noch!“

„Wir haben sogar noch eine heile Windschutzscheibe!“

„Die Götter müssen mit uns gewesen sein!“

Am Horizont – die nächste Staubwolke, und weit und breit kein Straßenschild oder Wasserfall in Sicht … Pause im Nirgendwo. Der einzige Farbfleck: Ein roter Berg. Und dann, endlich, der erste Wasserfall: Hafragilsfoss. Ein verstaubtes Hinweisschild am Rande des Parkplatzes lässt die Frage offen, ob es von hier aus 2,5 oder 25 Km bis zum Dettifoss sind?

ANGST!

Nach 2,5 Km kommt die Erlösung. Wir sind endlich da. Der größte Wasserfall Europas.

Ein Stück noch laufen. Das Tosen wird lauter. Pro Sekunden rauschen hier 200 m3 in die Tiefe.

Absperrungen gibt es in Island kaum. Lebensmüde Amerikaner lassen ihre Beine über dem Abgrund baumeln.

Ich kriege die Krise. Mein Mann ist mutig und nähert sich dem Rand.

(„Er hat die Autoschlüssel!“)

Dettifoss - (c) robas@istockphoto

Auf der Weiterfahrt tuckern Touristen vor uns her. Was für eine Entspannung! Irgendwo im Nirgendwo kommt sie dann doch wieder in unser Leben zurück – die befestigte Straße.

„Ach wie schön!“

Unser letzter und kürzester Stopp ist beim Schwefelgebiet Namafjall. Lange bevor wir die Dampfsäulen sehen, riechen wir den wohlbekannten Eiergestank, der stetig zunimmt. Zu viel für uns!

Nach einem langen Tag sind wir endlich zurück in der Unterkunft und trinken unser wohlverdientes Viking-Bier. Glücklich schauen wir den Lämmern beim Spielen zu und beschließen:

„Nie wieder Schotterstraße!“

 

Egilsstadir

Schweren Herzens nehmen wir Abschied von der Myvatnregion und dem wundervollen Guesthouse. Der Weg führt uns noch mal zurück zum Schwefelgebiet. Kurz davor biegen wir nach links ab und besuchen den Krafla – einen der aktivsten Vulkane Islands.

Lautes Getöse und Dampfsäulen kündigen das Kraftwerk an, das den Dampf aus 22 Bohrlöchern in Elektrizität umwandelt. Wir machen kurz Halt am Krater Viti, der noch vor dem Krafla liegt. Den Krafla selbst darf man nicht betreten.

Auf dem Weg nach Egilsstadir begegnen wir isländischer Kunst in der absoluten Pampa und genießen die abwechslungsreiche Landschaft, und auch in Egilsstadir werden wir mit einer traumhaften Unterkunft belohnt. Von unserem Zimmer aus haben wir eine wundervolle Aussicht über den See, in dem Nessi 2.0 leben soll.

 

Die unendliche Fahrt nach Höfn – sind wir bald da?

Blau, blau, blau!

Wundervolles, strahlendes Blau! Und mitten drin: Deutsche Currywurst. Wer hätte das gedacht? Für uns Berliner keine Frage – die muss man essen! In Berlin schmeckt‘s dann doch besser. Aber egal – hier ging es ums Prinzip.

Atemberaubend schöne Landschaften, unendliche Weiten.

„Wann kommt denn endlich der Vatnajökull Nationalpark?“

Wir sind da! Nach den letzten beiden Unterkünften haben wir uns auf deutlich weniger Komfort eingestellt – und wir haben uns mal wieder getäuscht! Eine kleine Holzhütte mit eigenem Bad und wunderschönem Blick aufs Meer ist unsere Bleibe für die kommenden zwei Nächte. Direkt vor der Tür sorgt die „Gang“ von vier kleinen Lämmern für einen warmen Willkommensgruß und erobert unsere Herzen im Nu. Der Chef Hekla passt auf die 150 Schafe und natürlich auch auf die Menschen auf, die hier ein- und ausgehen. Am liebsten hätten wir ihn mitgenommen. Er war einfach der schönste und flauschigste Hund!

Am nächsten Tag geht es einmal zur Gletscherzunge und zurück – ein besonders schöner Tag! Ganz schön anstrengend, aber lohnend!

 

Auf zum südlichsten Punkt Islands!

Unser erster Halt: das Cafe im Museum für den Schriftsteller Thorbergur Thordarson. Von ihm haben wir zwar noch nie etwas gehört, aber die Fassade sieht einfach nur zu einladend aus.

Auf der Weiterfahrt passieren wir eine karge Landschaft, und die schneebedeckten Vulkane des Vatnajökull erheben sich um uns herum. Nach 40 km halten wir bei der Gletscherlagune Jökulsarlon. Vor uns bahnen sich riesige Eisbrocken ihren Weg zum Meer. Auf ihnen sehen wir die Asche, von der wir in Europa beim letzten großen Vulkanausbruch auch etwas hatten. Danach begleiten uns lila Lupinenfelder. Wir machen Halt im Skaftafell und wandern zum von Basaltsäulen umgebenen Svartifoss.

Und wieder ändert sich die Landschaft. Jetzt fahren wir durch ein berüchtigtes Sandsturmgebiet, und wirklich liegt der Sand in dicken Lagen auf der Straße. Zum Glück ist aber schönster Sonnenschein und wir kommen gut durch. Plötzlich befinden wir uns in der grünsten Oase, die man sich vorstellen kann – aufgetaucht wie aus dem Nichts! Wir beenden den langen Tag am südlichsten Punkt Islands – in Vik i Myrdal.

 

Zu den Wasserfällen

Nach zwei Wochen Ruhe und Einsamkeit sind wir wieder im Einzugsgebiet von Reykjavik angekommen, und zum ersten Mal begegnet uns etwas, das man Gegenverkehr nennen kann. Viel schlimmer aber: Es ist jetzt Juni – Tourismussaison! Und mit ihr kommen die Busse voller Menschen, die in einem großen Haufen mitten auf der Straße stehen, um einen Vogel zu fotografieren.

Unser erster Halt: Der Skogarfoss, an dem sich heute bunte Regenbögen bilden, unter denen sich die Touristen räkeln, die in großen Kolonnen angerollt kommen. Wir beeilen uns, damit wir noch vor dem Reisebus am nächsten Wasserfall sind.

Unser zweiter Halt: Der Seljalandsfoss – der einzige Wasserfall Islands, hinter den man auf einem natürlichen Pfad gehen kann. Ein unvergessliches Erlebnis! Und zum Glück waren wir wirklich schneller da als der Reisebus!

 

Unsere letzten Tage auf Island

Zwei Nächte verbringen wir in einer weiteren Farmunterkunft. Vatnsholt liegt perfekt, um Ausflüge zum sogenannten Golden Circle zu machen – gebildet aus dem Nationalpark Thingvellir, dem Gullfoss und den Geysiren. Der Wasserfall schimmert bei bestimmten Lichtverhältnissen golden; der Geysir Strokkur schleudert alle 5 bis 10 Minuten Wasser bis zu 30 m hoch in die Luft – ein atemberaubendes Schauspiel! Und last but not least – der Nationalpark Thingvellir, in dem die amerikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinandertreffen.

Wir haben die Unterkunft in Grindavik für die letzte Nacht gebucht.

„Wollen wir dort wirklich unseren Urlaub beenden?“

„NEIN!“

Wir haben uns etwas Besseres ausgedacht: Borgarnes bei Sonnenschein! An keinem anderen Ort hätten wir besser Abschied nehmen können von diesem wunderschönen Land! Die ganze Nacht liege ich im Bett und lasse meinen Blick auf das tosende Meer vor der Haustür fallen, und bemerke den Nordmann in mir, dem das Wasser und der Wind in Berlin das ein oder andere Mal gehörig fehlen …

 

Berlin, wir kommen!

Am Tag der Abreise machen wir uns schweren Herzens auf den Weg zum Flughafen.

Die einzige Freude – nie wieder Toyota Yaris fahren!

Als wir am Flughafen ankommen, erhebt sich eine schwarze Rauchwolke über dem Flugfeld.

„Wollen wir wirklich von HIER abfliegen?“

Das Feuer ist zu klein für ein Flugzeug! Mulmig wird einem aber irgendwie trotzdem.

Beim Check-In werden uns handgeschriebene Tickets ausgehändigt.

„Wollen wir wirklich von HIER abfliegen?“

Wir fliegen mit einer neuen Airline, die sowohl ihre Flugzeuge als auch ihre Piloten anmietet, aber wir fliegen; Und wir landen.

Berlin hat uns wieder!

 

Bildnachweise von oben nach unten: buchwerkstatt_com@istockphoto, kuddl-24@istockphoto, robas@istockphoto

1 Kommentare

  1. Hahaha. wie herrlich, auf der 864 bin ich fast an Einsamkeit gestorben und mein Mann hatte Angst, dass der Sprit nicht reicht. Ich dachte vor lauter Grau, Steinen und Staub und nichts sehen in der Umgebung, was irgendwie ein bekanntes Gefühl in mir erzeugt ich drehe gleich durch. Wir sind tatsächlich nicht zu Ende gefahren und ich fand, es war ein extremer Selbsterfahrungstrip. Uns kam niemand entgegen, wir haben weit und breit nichts menschlichens, ja nicht mal etwas lebendiges gesehen. Ein Wurm, eine zerknautschte Koladose, irgendetwas was mich daran erinnern könnte, das ich jetzt nicht in einem skurilen Traum oder auf dem Mond bin. Also- Island ist cool und spektatkulär und immer wieder. Liebe Grüße Anne-B.

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